Hartauftragschweißen
Um verschleißempfindliche Bauteile vor übermäßigem oder vorzeitigem Verschleiß zu schützen, kann das Hartauftragschweißen eingesetzt werden. Dabei wird durch Schweißen eine verschleißfeste, harte oder zähe Schicht auf das Bauteil aufgebracht.
Hartauftragschweißen – das Verfahren
Das Aufbringen harter oder zäher verschleißfester Schichten auf Bauteile, die Verschleiß ausgesetzt sind, wird als Hartauftragschweißen oder verschleißfestes Auftragschweißen bezeichnet.
Für das Aufbringen verschleißfester Schichten können grundsätzlich alle gängigen Schweißverfahren eingesetzt werden. Am häufigsten kommen jedoch das Lichtbogenschweißen mit ummantelten Elektroden (SMAW) sowie die MIG-/MAG-Schweißverfahren aus dem Bereich des Gas-Metall-Lichtbogenschweißens (GMAW) zum Einsatz.
Verwendete Werkstoffe
Um eine gute Haftung zwischen dem Grundwerkstoff und der verschleißfesten Schicht zu gewährleisten, wird häufig eine Edelstahl-Zwischenlage aus Werkstoff 309 aufgebracht. Solche Schweißverbindungen werden auch als Schwarz-Weiß-Verbindungen bezeichnet.
Auf diese Zwischenlage wird anschließend die eigentliche Verschleißschutzschicht aufgetragen.
Abhängig von den Anforderungen des Anwenders kann entweder eine harte Legierung gewählt werden oder ein besonders zäher Stahl, wie beispielsweise Manganstahl, in den harte Partikel wie Chromkarbide, Wolframkarbide oder ähnliche Werkstoffe eingebettet sind.
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